{"id":35,"date":"2015-02-19T17:04:58","date_gmt":"2015-02-19T16:04:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/?page_id=35"},"modified":"2017-05-18T16:52:46","modified_gmt":"2017-05-18T14:52:46","slug":"kulturjournalismus","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/?page_id=35","title":{"rendered":"Kulturjournalismus &#038; Wissenschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cover-Paquet-Bio-001-vorne.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" size-medium wp-image-133 alignnone\" src=\"http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cover-Paquet-Bio-001-vorne-208x300.jpg\" alt=\"cover Paquet Bio-001 vorne\" width=\"208\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cover-Paquet-Bio-001-vorne-208x300.jpg 208w, http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cover-Paquet-Bio-001-vorne-709x1024.jpg 709w, http:\/\/www.geschichtsrallye.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/cover-Paquet-Bio-001-vorne.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Der Weltdeutsche<\/strong><\/em> &#8211; die erste umfassende Biographie des Schriftstellers Alfons Paquet.<\/p>\n<p>Spreesandverlag, ISBN 978-3-945558-20-1<br \/>\n512 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 29,90 \u20ac<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"entry-title\"><em><strong>Vision\u00e4re Kommunalpolitik: Von Gro\u00df-Frankfurt zum \u201eNeuen Frankfurt\u201c<\/strong><\/em>, in:<\/p>\n<p class=\"entry-title\">Evelyn Brockhoff, Christina Gr\u00e4we, Ulrike May, Claudia Quiring, J\u00f6rg Schilling und Wolfgang Voigt (Hrsg.), Akteure des Neuen Frankfurt. Biografien aus Architektur, Politik und Kultur, Archiv f\u00fcr Frankfurts Geschichte und Kunst\u201c, Bd. 75, Frankfurt am Main 2016.<\/p>\n<h3><strong>&#8222;Hinter den Aktivit\u00e4ten und Planungen dieser Weimarer Jahre scheint ein bemerkenswertes Bild von Frankfurt auf, das noch weit mehr als blo\u00df ein modernes Image f\u00fcr die Stadt zu liefern, tats\u00e4chlich eine markante politische Stellungnahme bedeutete: Unter Verweis auf seine demokratische Traditionslinie wurde Frankfurt als \u201ewestlich\u201c konnotiert. Besondere Betonung seitens der Stadt erfuhren internationale Verbindungen und die historischen Kontakte mit den USA.&#8220; <\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jungle World 21\/16: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2016\/21\/54075.html\">\u00bbEs gibt keine unabh\u00e4ngigen Gerichte\u00ab<\/a><\/p>\n<p>Jungle World 16\/16: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2016\/16\/53877.html\">Putin richtig verstehen<\/a><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/essay\/die-konturen-der-attentaeter.html\">Die Konturen der Attent\u00e4ter<\/a><\/em>, Perlentaucher, November 2015.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Beyo\u011flu ist einer der Hauptanziehungspunkte f\u00fcr den Tourismus, hier ist es ein bisschen wie in Berlin oder New York City, mit neuen Townhouses zwischen den letzten, noch unsanierten H\u00e4usern aus der Glanzzeit von Pera, als die Istiklal Caddesi, die Unabh\u00e4ngigkeitsstra\u00dfe, noch Grand Boulevard de Pera hie\u00df. Wie ein Symbol f\u00fcr die Unwirklichkeit der Stadtmoderne f\u00e4hrt hier die h\u00fcbsche Nostalgiestra\u00dfenbahn durch die \u0130stiklal zum Taksim-Platz. Die Atmosph\u00e4re der sp\u00e4tosmanischen \u00c4ra, als betuchte Reisende mit dem Orient-Express kamen und eines der Grand Hotels der Gegend bewohnten, ist dank der Art-Deco-Bauten noch vorstellbar, aber das meiste ist nur noch aufgeh\u00fcbschte Fassade. Die Stra\u00dfenbahn ist ein Neubau aus altem Material, in den siebziger und achtziger Jahren war die \u0130stiklal eine von Autos verstopfte, heruntergekommene Stra\u00dfe, in der Pornokinos und Kneipen zu finden waren.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Jungle World 50\/15:<em> <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2015\/50\/53152.html\">Erst kamen die Spione, dann die Touristen<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>&#8222;Die letzten sogenannten Modernisten, die immer noch Flachd\u00e4cher wie in den zwanziger Jahren bauen wollen, sozusagen im verblichenen Geist des \u201eNeuen Frankfurt\u201c, f\u00fchren nurmehr R\u00fcckzugsgefechte, oder sind l\u00e4ngst eingeknickt und haben schnell steile \u201egotische\u201c D\u00e4cher auf ihre Kubenentw\u00fcrfe geklebt; auf der anderen Seite versteht sich eine renitente Hardcorefraktion als Teil einer \u201einzwischen deutschlandweiten Bewegung f\u00fcr historische Rekonstruktionen\u201c und wird demn\u00e4chst mutma\u00dflich die Wiedererrichtung der staufischen Stadtmauer fordern. Als Konsens hat sich jedenfalls fast \u00fcber Nacht die Orientierung am historischen Grundriss der Altstadt \u2013 von der praktisch gar nichts mehr vorhanden ist, selbst die Keller sind Tiefgarage und U-Bahn gewichen \u2013 partei\u00fcbergreifend hergestellt. Und je nach mentalem Zustand, nach Lust, Laune und der Anzahl durchgebl\u00e4tterter Altstadtb\u00fccher wird der Neubau von soundsovielen Fachwerkh\u00e4usern gefordert, mal detailgetreu, mal angelehnt, mal hier, mal da, mal zusammengestellt in h\u00fcbschen Gruppen, mal als einzelne \u201eAnkerbauten\u201c oder \u201eLeitbauten\u201c. Der Witz ist billig, aber wer als Kind mit M\u00e4rklin-Eisenbahn und Faller-H\u00e4uschen gespielt hat, wei\u00df wirklich, wie viel Spa\u00df so was machen kann.&#8220;<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/www.verbrecherverlag.de\/buch\/111\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" alignleft\" src=\"http:\/\/www.verbrecherverlag.de\/images\/919_L.jpg\" alt=\"Frankfurtmainbuch\" width=\"220\" height=\"311\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Heim ins Reich<\/em> aus dem <a href=\"http:\/\/www.verbrecherverlag.de\/buch\/111\">Frankfurtmainbuch des Verbrecherverlages<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Die K\u00fcnstler-Propheten brachen ihre schr\u00e4gen Darstellungen keineswegs ironisch, es war ihnen ernst. Die Di\u00e4tvorschrift als Heilsplan zur Errettung der Welt, das ma\u00dflos \u00fcbersteigerte eigene Sendungsbewusstsein, die Verk\u00fcndung der nahenden Apokalypse und die Pose des Weltenretters: Kleine und gro\u00dfe F\u00fchrer waren sie alle. Und als solche Ausdruck ihrer Zeit.&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2015\/16\/51809.html\">Jungle World 16\/15: <\/a><em><span class=\"floris_article-head_000000_ffffff_TmFyemlzc3RlbiBtaXQgS29udHJvbGx2ZXJsdXN0_gif\">Narzissten mit Kontrollverlust<\/span><\/em><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h2>&#8222;Bereits in den zwanziger Jahren f\u00fchlten sich Deutsche als Kolonisierte und nat\u00fcrliche Verb\u00fcndete der Opfer eines angloamerikanischen Imperiums. Ein R\u00fcckblick auf die Geschichte des Antiimperialismus.&#8220;<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2009\/39\/39476.html\">Jungle World 39\/09:<\/a> <span class=\"floris_article-head_000000_ffffff_RGV1dHNjaGxhbmQsIGR1IFByb2xldCE=_gif\"><em>Deutschland, du Prolet!<\/em> <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p id=\"post-10\" class=\"post-10 page type-page status-publish hentry entry entry-1\"><strong>Wie der Antiimperialismus unter die deutsche Jugend kam. Der Plan f\u00fcr einen Weltbund der Jugend in der Weimarer Republik<\/strong>, in: Jahrbuch des Archivs der Deutschen Jugendbewegung, NF Band 2\/2005.<\/p>\n<h5 class=\"intro\">&#8222;Die Ausstellung \u00bbSchwarze Romantik\u00ab im Frankfurter St\u00e4del verl\u00e4uft sich in den Albtr\u00e4umen verschiedener Epochen.&#8220;<\/h5>\n<p><a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2012\/43\/46480.html\">Jungle World 43\/12: <\/a><em><span class=\"floris_article-head_000000_ffffff_SW0gV2FsZCBnZWJsaWViZW4=_gif\">Im Wald geblieben<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"content\">\n<h2 class=\"post-10 page type-page status-publish hentry entry entry-1\">&#8222;Vor der Museumstreppe steht seit Urzeiten eine Goethe-Statue, die den Dichter darstellt, wie er einen Schwan umarmt. Neben Goethe und Schwan ist jetzt eine Latte befestigt mit einem sorgsam handgeschriebenen Schild: \u00bbOccupy Fluxus\u00ab. Davor die vollen B\u00e4nke voller Menschen. Endlich wird dem Betrachter dieser f\u00fcr den Ort un\u00fcbliche Andrang verst\u00e4ndlich: Gegen\u00fcber, in den Rhein-Main-Hallen, macht die Tagung f\u00fcr Radioonkologie n\u00e4mlich gerade Pause. Genau das ist Wiesbaden. Und der Betrachter ahnt: Auch er ist hier Teil eines unendlichen immerw\u00e4hrenden Fluxus-Happenings.&#8220;<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"post-10 page type-page status-publish hentry entry entry-1\"><a href=\"Erschienen%20in der Jungle World 43\/12\">Jungle World 25\/12: <\/a><em><span class=\"floris_article-head_000000_ffffff_S2VpbmUgS3Vuc3Q=_gif\">Keine Kunst<\/span><\/em><\/p>\n<p><em><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" aligncenter\" src=\"http:\/\/www.edition-av.de\/images\/roaring_frankfurt.jpg\" alt=\"\" width=\"119\" height=\"168\" border=\"0\" \/><\/em><\/p>\n<h2>&#8222;Die zwanziger Jahre sind zum Mythos versteinert, irgendwie schimmert alles golden, selbst der Schund. Alles scheint so gro\u00dfartig, v\u00f6llig neu und spannend gewesen zu sein. Und alles so unglaublich modern. Unsere heutige Vorstellung von Massenkultur ist von der virulenten Vergn\u00fcgungsindustrie der Weimarer Republik nachhaltig mitgepr\u00e4gt worden. Ein Blick auf die Details des Nachtlebens erinnert uns dann aber manchmal etwas ern\u00fcchternd daran, wie fluktuierend die Konjunktur der Unterhaltungsbranche tats\u00e4chlich immer war, fortw\u00e4hrend zwischen Glamour und Krise pendelnd, und wie halbwertzeitig schon damals viele ihrer Produkte gerieten.&#8220;<\/h2>\n<p><em>Roaring Frankfurt. Mit Siegfried Kracauer ins Schumanntheater<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.edition-av.de\/\">Verlag Edition AV<\/a><em>, <\/em>Frankfurt am Main 2005<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Alfons Paquets St\u00e4dtestadt. Das Ruhrgebiet als Metropole eines rheinischen Utopias<\/strong>, in: Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur, hrsg. v. J.-P- Barbian u. H. Palm, Klartext, Essen 2009.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Metropolis am Main. Das Projekt Gross-Frankfurt. Schattenri\u00df einer vergangenen Zukunft<\/strong>, in: Martin Elsaesser und das Neue Frankfurt, hrsg. v. T. Elsaesser, C. Gr\u00e4we, J. Schilling, P. Cachola Schmal, Wasmuth, T\u00fcbingen 2009.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.edition-av.de\/images\/kamerad_fleming.gif\" alt=\"\" width=\"105\" height=\"150\" \/><\/p>\n<h3><b>Alfons Paquet, Kamerad Fleming<br \/>\n<\/b>Ein Roman \u00fcber die Ferrer-Unruhen. Herausgeben und mit einem biographisch-historischen Essay erg\u00e4nzt von Oliver M. Piecha<\/h3>\n<p>Verlag Edition Av, Frankfurt 2004.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><a href=\"https:\/\/holdirdasrheingold.wordpress.com\/fur-den-bucherschrank\/\" target=\"_blank\">Und mehr&#8230;.<\/a><\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Weltdeutsche &#8211; die erste umfassende Biographie des Schriftstellers Alfons Paquet. Spreesandverlag, ISBN 978-3-945558-20-1 512 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 29,90 \u20ac &nbsp; Vision\u00e4re Kommunalpolitik: Von Gro\u00df-Frankfurt zum \u201eNeuen Frankfurt\u201c, in: Evelyn Brockhoff, Christina Gr\u00e4we, Ulrike May, Claudia Quiring, J\u00f6rg Schilling und Wolfgang Voigt (Hrsg.), Akteure des Neuen Frankfurt. 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